Über mich

Meine Gechichte, Lebnslauf, Weg

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Ich arbeite mit Menschen. Seit 30 Jahren. Sie sind wie ein Blumenmeer. Mich umgebend. Bunt. Manchmal grau. Mannigfaltig. Manchmal voll erblüht und wunderschön. Manchmal verkümmert. Manchmal bereits verwelkt oder sterbend. Manchmal zwischendrin. Ich bin zwischendrin. Zwischen all dem.

Demenz wurde einmal als Zwischenwelt beschrieben. In Zusammenhang mit Trauer. Meine Entdeckerfreude ist gross genug eine unbekannte Welt anziehend zu finden. Ich kann nicht anders.Das war immer so. Ist angeboren.

Unerforschtes. Was für eine Spielwiese!

Meint die Zwischenwelt mein Blumenmeer?

Fürchten wir das "Dazwischen stehen" so sehr, dass wir nicht erkennen welche Einzigartigkeit darin steckt?

Wäre es nicht ein erleichternder Gedanke sich zu sagen: "Meine Einzigartigkeit wird sich jetzt deutlich zeigen? Ich weiss nicht wie man damit umgeht. Mich gab es ja noch nie. Ich werde mich wohl darauf einlassen müssen und das Beste daraus machen."

Menschen faszinieren mich. Ihre Anpassungsfähigkeit, ihre Wandlungsfähigkeit, ihre Kraft. Und ihr Nichtwissen darum.

Sie zeigen mir meine Anpassungsfähigkeit, meine Wandlungsfähigkeit, meine Kraft. Und mein Nichtwissen darum.

Der Kreis schliesst sich immer. Leben-Tod-Wiedergeburt und alles darin Enthaltene.

Seit es Menschen gibt, gibt es Symbole dafür.

Meine Deutung von Demenz ist heute die, die ich im Bild festgehalten habe.

Wir müssen in die Auseinandersetzung gehen mit dem Unbekannten in uns.

Und wir sind einzigartig geboren. Haben wir also doch schon ein bisschen Erfahrung und wissen es gar nicht?

In meinem Leben durfte ich durch viele spannende und hilfreiche Ausbildungen gehen. Für jede einzelne bin ich dankbar und es wäre leicht sie hier aufzulisten. Wer sie braucht, für seine eigene Sicherheit, dem stelle ich sie gerne zur Verfügung. Meine Arbeit mit Menschen im realen Leben beginnt immer anders. Es sind  Begegnungen. Für mich am spannendsten, wenn ich nichts vom Gegenüber weiss. Dann habe ich die Möglichkeit aufzusaugen, was mir begegnet. Für mich funktioniert das auch bei Begegnungen im Netz. Spricht mich etwas an, dann verfolge ich es. Schreckt mich etwas ab, dann scrolle ich weiter. 

Unser Unterbewusstsein bringt uns auf die richtige Spur. Es wirkt nur für unseren Verstand planlos. In Wahrheit folgt es einer klaren Struktur. Diese zu erfassen, dafür ist unser Verstand zu begrenzt. Deshalb kann er auch nicht alles lösen. Bei Demenz verlassen wir uns mehr und mehr darauf. Auf die innere Führung. Sie sortiert aus, was wir nicht mehr brauchen. Was der Verstand dazu meint ist nicht mehr wichtig. Lernen zu vertrauen, ist der erste Schritt eines Weges. Wenn er dich unsicher macht, dann erinnere dich an den ersten Schritt deines Lebens. Der war unsicher! Das ist normal. Und trotzdem bist du losgelaufen. Und dann erinnere dich an die Freude die folgte, weil du die Welt jetzt anders beschreiten kannst als bisher. Das Lachen der Babys beim ersten Schritt, die Entdeckerfreude, wurden millionenfach auf Fotos festgehalten. Wir spüren sie beim Betrachten. Eine neue Welt mit Interesse und ohne Angst beschreiten, darum geht es.

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