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Was gelingt uns schon und wie haben wir das geschafft?

Demenz

Ich unterstütze Einzelpersonen, Familien und Teams dabei, den Blick angstfrei in die Zukunft zu richten und ihren Weg dorthin zu finden.

Betroffene

Du bist von einer Demenz betroffen und wünscht dir Klarheit darüber, wie eine Lebensgestaltung mit dieser Diagnose aussehen kann? Du wünscht dir eine neutrale Person ausserhalb deines Familiensystems, von deren Erfahrungen du profitieren und mit der du über wirkungsvolles Handeln nachdenken kannst?  Du fragst dich, ob du deinen Arbeitgeber informieren solltest oder es lieber vermeidest? Du möchtest einfache Übungen kennenlernen, die dir helfen können, dein überreiztes Nervensystem wieder in die Ruhe zu bringen?

Themen

  • Innere Bewältigung der neuen Lebenssituation

  • Konkrete Alltagsstrategien

  • Kommunikation mit Fachstellen (Ärzte, Spitäler, Wohn- und Pflegeheimen)

  • Emotionale Stärkung 

  • Beratung/Kommunikation mit dem Arbeitgeber

"Durch Begleitung entsteht Entlastung, die Energie frei werden lässt, um Ressourcen wieder nutzen zu können."

Familien

Die unterschiedliche emotionale Beteiligung in der Familie führt manchmal zu Konflikten. Jeder hat seine eigene Sichtweise. Wie kommen wir in ein gemeinsames Handeln? Wie können wir für jemanden da sein, der so viel Widerstand leistet? Wie bleiben wir in Verbindung? Die Demenzbegleitung frisst mein eigenes Leben auf, wie werde ich all den Ansprüchen gerecht? Warum ist eine Diagnose überhaupt wichtig?

Themen

  • Diagnoseübersetzung/Sonderformen

  • Demenz und kognitive Beeinträchtigung

  • Hintergründe und Folgen von verändertem Selbsterleben

  • Individuelle Familienberatung

  • Lösungsfindung in unterschiedlichen Stadien der Erkrankung

  • Abschied vor dem Abschied-Begleitung von Trauerprozessen

"Eine Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihr nur den Beigeschmack einer Katastrophe nehmen."

Teams

Nicht nur in einem Pflegeteam oder im Sozialbereich, auch im öffentlichen Dienst oder im öffentlichen Leben begegnen uns inzwischen Menschen mit Demenz. Manchmal wissen wir von ihnen, manchmal fällt uns ihr Verhalten auf, oft bemerken wir gar nichts und sind erstaunt, wenn wir davon erfahren. Wie können wir uns verhalten, damit der Mensch mit Demenz sich ernst genommen fühlt? Wie kommuniziere ich, wenn das Sprachverständnis nachlässt? Manchmal fällt uns einfach nichts mehr ein. Das Problem ist bekannt, aber wir sehen einfach keine Lösung. Wie können wir vorgehen?

Themen

  • Teamreflexionen

  • Weiterbildungen zu verschiedenen Themen

  • Fallbesprechungen

  • Umgang mit herausforderndem Verhalten

Angehörigengruppe online
für Angehörige von Menschen mit Demenz und Down Syndrom

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Alle Informationen dazu erhälst du beim Klick auf das Bild

Wie der Umgang mit dem Thema Demenz leichter werden kann und wie systemisches Denken dazu beiträgt, das erfahrt ihr in einem Podcastinterview mit mir. Klicke auf das Bild um die Folge abzuspielen.

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Wie lösungsorientiertes Denken im Umgang mit Demenz wirken kann und welchen Unterschied es im Alltag macht, sich auf Gelingendes zu fokussieren, das hört ihr in diesem Podcastinterview mit mir, zu dem ich vom `Zentrum für Lösungsorientierte Beratung Schweiz` eingeladen wurde. Einfach auf das Bild klicken.

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Am 5. Demenzmeet in St. Gallen erzählte ich die Geschichte, wie ich den Film remember me entdeckte, Lukas Olszewski, den Arzt, Filmemacher und Partner einer Frau, die sehr jung an Frontotemporaler Demenz erkrankt ist, kennenlernte und wie ich es geschafft habe, den Film in die Schweiz zu holen.

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Mehr über den Film erfährst du über die Website unten

Und wenn du wissen willst, was das alles mit Bruce Willis zu tun hat,
dann hör dir meinen Speak gerne an.

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Das Buch von Emma Hemming Willis, der Frau des Schauspielers und Frontotemoral-Demenz-Betroffenen  Bruce Willis, ist im November 2025 auf deutsch erschienen.

Frauen sind sehr viel häufiger von einer Demenz betroffen, als Männer. Warum Frauen generell anders betroffen sind, darüber sprach ich auf einem Panel am Demenzmeet in Basel. Zwei Ausschnitte davon siehst du hier

Frauen - anders betroffen

Selbstfürsorge

Demenz als Chance

Demenz wirft uns auf das Wesentliche zurück. Das liebe ich an ihr. Der Umgang damit zwingt uns in eine Essenz zurückzukehren, die in uns ist und von dort aus neu zu bewerten, was bisher dienlich war.

Das löst Entwicklung aus. Immer. Sobald Entwicklung passiert, wird der Rückwurf zum Auslöser vorwärts zu gehen, nicht zu verharren sondern in Bewegung zu kommen. Und Bewegung ist leichter zu nutzen, als Starre. Schritt für Schritt zeigt sich die Richtung, die wir einschlagen können. Eine Richtung, die uns und unserem Leben entspricht. Ich kehre heim. Das vermeintliche Schreckgespenst hat Heilung im Gepäck.

Davide, Frühdemenzbetroffener, Buch- und Blogautor

"Es ist, als öffne sich der Kopf und all das Ungemach, das sich Jahrzehntelang dort herumtrieb, fliegt hinaus, weg, für immer weg und wir sind befreit von so viel Gedankenmüll, Bildern, und es bleibt, was wir uns heute schaffen.

Wenn wir es schaffen uns der Demenz zu stellen, dann werden wir angefüllt sein mit Lachen, Neugierde, Ruhe, schönen und vielen neuen Gedanken und Gefühlen."

"Wir kommen hier zum allerwichtigsten Gedanken für unser Leben mit einer Demenz. Den Moment.

Der intensive gelebte Moment. 

Wir sollten lernen jetzt zu leben, zu schmecken, riechen, hören, erleben. Wir sollten lernen, all unsere Sinne in diesem Moment zu aktivieren, weil im nächsten Moment kann alles wieder vorbei sein."

 

"Ich habe das Glück ein Frühdemenz artgerechtes Leben führen zu dürfen und zu können.

Ich lebe mit einem eher schweigsamen Mann zusammen und unsere Kommunikation läuft in der Hauptsache über kleine, kleinste und manchmal grosse Berührungen. Über Augenkontakte , rolling eyes zum Beispiel, die verschiedenste Aussagen haben können. Das heisst ich muss nicht andauernd um Worte ringen und das ist gut so"

Noch mehr über meine Arbeit erfahrt ihr in diesem Artikel, welchen ich für das für das Artiset-Magazin vom Juni 2024 geschrieben habe.

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